Tod I Seele

“Wenn es vorbei ist, möchte ich sagen: mein ganzes Leben lang war ich eine Braut, die mit dem Erstaunen verheiratet war. Ich war der Bräutigam und nahm die Welt in meine Arme.

Wenn es vorbei ist, will ich mich nicht wundern ob ich aus meinem Leben etwas Besonderes und Wirkliches gemacht habe. Ich möchte nicht seufzen und ängstlich sein oder voller Argumente.

Ich möchte nicht einfach nur diese Welt besucht haben.”

Mary Oliver

Tod, Trauer, Seelenreise

Wer noch nicht die Erfahrung gemacht hat, mehrfach Menschen auf dem Sterbebett zu begleiten, oder für den Tod und Berufung nicht engsten miteinander verbunden sind, kennt ihn oftmals nicht, den ganz eigenen Zauber von Geist und Seele direkt nach dem Eintreten des Todes. Den Moment, wenn der Geist und die Seele den Körper verlassen haben, der Augenblick, indem eine überirdische Stille in den Raum einfließt und eine unnennbare friedvolle Weite wahrnehmbar wird. Das ist der Moment, indem der Geist sich zu den Bergen aufmacht und die Reise der Seele ihren Anfang nimmt. Er weiß nicht, wie lebendig die Seele nach dem Tod eigentlich ist. Das sie 8 Tage Zeit hat, um alles Unerledigte zu klären, die ungesagten “Ich liebe dich”, die “ Bitte vergib mir” und die “Ich vergebe dir” zu sagen, um alle Schwere, alles Unklare abzulegen. Dann steigt sie leicht und unbeschwert auf, zurück zur göttlichen Schöpferquelle, wo sie hergekommen ist und wo sie das Geschenk Leben bereichert an die Schöpferquelle zurückgibt.

Dies ist der Grund, warum manche Seelen Menschen “erscheinen” oder sie wissen einfach, gerade war jemand da. Es gab noch etwas mitzuteilen. In meiner Laufbahn habe ich erlebt, das Verstandesmenschen,  die für die metaphysische Welt per se nicht offen waren, Besuche erlebt haben, mehrfache Besuche. Bei zwei Mal kann man sich noch einreden, man hätte sich das alles eingebildet, bei sieben Mal innerhalb kürzester Zeit, geht das dann nicht mehr. Ich kann mich auch erinnern, das meine Mutter einem meiner Geschwister erschienen ist. Ich war noch jung, innerlich wund und sogar etwas eifersüchtig, das sie nicht zu mir gekommen ist. Heute weiß ich, es ist alles schon alles gesagt worden – zu Lebzeiten, es gab nicht mehr zu klären.

Ein Durchbruch im tieferen Verständnis zu meinem eigenen empirischen Wissen, waren meine Ausbildungen bei Alberto Villoldo und bei den Paqos (Schamanen) Perus aus den Linien Quero Wachu & Cusco Wachu, sowie meine eigene langjährige Praxiserfahrung.

Was kann ich für Sie tun?

Wer einen einen lieben Menschen in der Familie, im Heim oder im Hospiz begleitet und seinen letzten Lebensabschnitt und den kommenden Übergang erleichtern möchte, kann sich an mich wenden. Mit einer Despacho Zeremonie ist es möglich, Hilfe zu erbitten und seine Herzenswünsche für den Betroffenen der großen schöpferischen Einheit (Vater/Mutter Gott) zu übergeben, um Gnade und Erlösung einzuleiten.

Wer einen Verlust durch den Tod bewusst verarbeiten möchte, ist bei mir gut aufgehoben. Wer als Erwachsener oder Jugendlicher mit dem Tod konfrontiert wurde, ebenso. Sanft nehme ich ihn an der Hand, erzähle von den Zusammenhängen von Körper, Geist und Seele nach dem Wissen derjenigen Paqos, die die obere Welt besucht haben, sowie von eignen Erfahrungen, die dieses Wissen bestätigt haben. Es gibt ihn – den Weg in den inneren Frieden und in die Verbindung über den Tod hinaus.

  • Sterbebegleitung – Interventionen u. Zeremonien für einen friedvollen Übergang
  • Seelenbegleitung – leicht ins Licht gehen; Zeremonien im Leben und direkt nach dem Tode
  • Trauerbegleitung
  • Trauerreden – mit meiner Schwerster Martina Ananda Marker
  • Ausbildung: Dying Consciously nach Dr. Alberto Villoldo

Wer Hilfe annehmen möchte oder wer beruflich mit dem Tod zu tun hat und mehr erfahren möchte, kann mich gerne kontaktieren.

Sterbebegleitung

•    Wenn ein Mensch weiß, das er in naher Zeit sterben wird und bei vollem Bewusstsein ist, gibt es viele Wege, um seine Hand zu nehmen und ihn zu begleiten. Ihm dabei zur Seite zu stehen in die Akzeptanz des Unausweichlichen zu kommen und seinen inneren Frieden zu mit sich und seinem Leben zu machen. Dazu gehören eine Lebensrückschau, auf all die großen und für ihn wichtigen Momente in seinem Leben, das unbedingte “Ja” der Angehörigen und deren liebevolle und verständnisvolle Begleitung sowie den Mut zur Offenheit. Die Frage, “Was glaubst du wo es hingeht?”, ist wichtig und “Glaubst du an Gott?”. “Hast du noch einen Wunsch?” und “Möchtest du verbrannt oder beerdigt werden?” sind einige der Fragen, die gestellt werden dürfen. Manchmal ließ das Leben keine Zeit, um diese Dinge zu besprechen, auch mit den Nächsten und Liebsten nicht. Jeder Mensch hat eine Seele und so ist es ebenso möglich mit der Seele eines Demenzkranken oder Altzheimer Patienten in Kontakt zu treten.

Die Zeit, in der der Tod und alles was zu ihm gehört beschönigt, verdrängt, versteckt und tabuisiert wird ist vorbei. Wir möchten dem Tod bewusst begegnen. Er geht immer an unserer Seite, befrieden wir uns mit ihm. Er darf als freund zu uns kommen. Für mich hat ein Mensch das Recht bewusst zu sterben, so das er bewusst seine Reise nach dem Tod antreten kann. Es ist Zeit, das wir begreifen, dass wir einen Körper, einen Geist und eine Seele haben, dies gilt es in unserem Umgang mit dem Tod zu respektieren. Wenn der Sterbeprozess bereits begonnen hat, ist es für alle Beteiligten besonders wichtig Hingabe, an alles was sich zeigt, zu leben. Es geht darum, dem letzten Abschnitt im Leben eines Menschen mit größtem Respekt zu begegnen. Er ist es, um den es hier geht. Sein Weg darf so schmerzfrei und leicht, wie möglich sein. Dabei unbedingt so bewusst wie nur möglich. Seine Wünsche zählen. Es geht um einen Menschen, sein gelebtes Leben und um seine letzten und kostbarsten Tage und Stunden – und um das was nach dem Todeszeitpunkt kommt.

•   Wann der Tod kommt, in welchem Alter und zu welchem Zeitpunkt liegt nicht in unserem Ermessen. Ein Tod geschieht immer zum Wohle des Ganzen, auch wenn wir mit unserem menschlichen Verstand die großen Zusammenhänge der Schöpfung im Netz des Lebens nicht begreifen können. Wir können es nicht wissen. Und das ist gut so. Wüssten wir, wann wir streben, fehlte es uns an Mut täglich ins Ungewisse zu fliegen, uns dem Leben hinzugeben, uns zu entfalten. Ein Schlüssel ist immer die Würdigung des Geschenkes Leben. Sei es im täglichen erleben oder im großen Geschenk ein Stück des Weges miteinander gegangen zu sein.

Wenn ein Mensch sich schwertut zu gehen, doch schon längst den Wunsch nach Erlösung in sich trägt, hat er entweder noch etwas in sich selbst zu erlösen oder er ist Entwicklungshelfer für seine Angehörigen und Pfleger.Was wir tun können ist, die schöpferische Quelle um Hilfe bitten, um Gnade ersuchen für einen Menschen den wir lieben.  Sein Leben und sein Sterben zutiefst zu würdigen. Den Tod – so wie die Geburt – als natürlich anerkennen und akzeptieren. In einer Despacho Zeremonie wenden wir uns direkt an die Quelle, im Namen des Angehörigen. Wir schaffen eine Innere Ordnung, so das eine äußere Ordnung entstehen kann und Harmonie hergestellt wird. Damit haben wir von unserer Seite aus die Voraussetzungen für Gnade geschaffen. Dann lassen wir los und vertrauen, das alles getan ist und alles zum richtigen Zeitpunkt geschieht.

Seelenbegleitung

In meiner Arbeit in Einzelsitzungen und Seminaren arbeite ich mit der Seele eines Menschen. Bei fast jedem, der zu mir kommt, haben sich Seelenanteile abgespalten, weil sie sich durch ein Erlebnis nicht mehr sicher fühlten. Sie ziehen sich in das Innere der Erde zurück und stehen uns nicht mehr zur Verfügung. Dies geschieht durch Traumata, Schmerz- und Schockerlebnisse, doch auch unscheinbare Erfahrungen, von den ein anderer sagen würde “da war doch nichts” können maßgeblich sein. Es gilt alle Seelenanteile zurückzuholen, willkommen zu heißen und zu integrieren. Erst dann stehen uns mit ihren ungeahnten Kraftressourcen und Fähigkeiten zur Verfügung.

Die Seelenbegleitung nach dem Tode eines Menschen ist mir eine besondere Ehre. Hinter jedem Menschen steht ein gelebtes Leben, voller Liebe, Gefühlen, Schmerzen und Geschichten. Mit großem Respekt vor dem Leben eines Menschen, integriere ich nicht nur alle Seelenanteile, sondern löse auch schwere Energie und Abdrücke aus allen Energiezentren, so das die Seele leicht und unbeschwert zu den Ahnen und zur Schöpferquelle, nach Hause, zurückkehren kann.

Es ist gut relativ zeitnah nach dem Eintreten des Todes einen Erstkontakt mit der Seele aufzunehmen. Hierbei richte ich Worte von Angehörigen aus und informiere die Seele von der Möglichkeit innerhalb von 8 Tagen ihren Frieden zu machen, Ungelöstes zu vollenden, um leicht aufsteigen zu können und um eine sichere Reise über ihren Seelenstern zur Schöpferquelle zu finden. Die Todesriten oder Great Death Spiral mache ich generell am 9. Tage nach dem Tode eines Menschen. Sie können jedoch zu jeder Zeit vollzogen werden. Wichtig sind sie vor allem bei Menschen, die durch Suizid, bei einem Unfall, unter starken Medikamenten, Drogen unter Alkoholeinfluss oder im Koma verstorben sind.

Trauerreden mit meiner Schwester

Enorm hilfreich bei meinen eigenen Verlusten und fast jedes Mal an meiner Seite war mir meine Schwester Martina Ananda Marker, die (mit über 30 Jahren Hospiz Erfahrung) Trauer- und Lebensreden hält, Workshops anbietet und mit dem jeweiligen Bestattungsunternehmen eng zusammenarbeitet. Sie versteht es, das Leben eines Menschen in der Abschiedsfeier zutiefst zu würdigen und Angehörige und Freunde liebevoll und achtsam abzuholen. Ich bin ihr sehr dankbar. Wir sind ein tolles Team und haben schon viele Abschiedsfeiern gemeinsam gestaltet. Eine jede ist eine kosbare Erinnerung in meinem Herzen. Wer sie erreichen möchte, findet hier ihre Email:  m.a.marker@gmx.de