Schamanismus

4 Kondore über Ñusta Humantay nach einem Offering

Gebet: Bitte an Tata Wayra, den Himmel frei zu machen. Unser Gebet wurde erhört.

Unter dem Kolibri Tempel: Kintu Offering an Siwar Qente & Ñusta Perolniyok
Schamanismus
Schamanismus ist die erste und ursprünglichste spirituelle Praxis der Menschheit. Das Wort Schamane stammt ursprünglich aus Sibirien und bedeutet “Die/der mit den Geistern spricht”.
Was bedeutet das eigentlich? Es besagt, dass Schamanen sowohl mit der sichtbaren, physischen Welt als auch mit der metaphysischen, der unsichtbaren Welt der Energie bewusst in Kontakt treten und mit ihr im Team arbeiten. Tatsächlich ist nur 1% aller Energie als Materie sichtbar, 99% sind unsichtbar. Indigene Völker und ihre Medizinmänner & -frauen, Schamanen und Priester/innen gehen davon aus, dass die Welt der Energie ihrer Natur nach nicht nur lebendig, sondern auch intelligent ist. Sie ist reines Bewusstsein und es erfordert eine hohe Integrität, um mit lebendiger Energie in unterschiedlichster Frequenz zu kommunizieren und sie zu lenken. Wenn ich zu einem Schamanen gehe, ist es mir wichtig zu wissen wo er gelernt hat und mit welcher Intention, mit welcher Ethik er praktiziert.
In Peru wird eine Linie als Wachu (Quechua) bezeichnet. Das ist die Linie von Lehrmeistern/innen in einer Familie, die ihr Wissen seit tausenden von Jahren an die nächsten Generationen weitergibt. Je mehr Linien erschlossen wurden, desto profunder ist das Wissen eines Schamanen, seine Eigenentwicklung und Weisheit. Seine Kraft kommt jedoch ausschließlich über seine Verbündeten, also direkt von den intelligenten Kräften der Natur, von Pachamama selbst, und die Tiefe seiner Verbindung/Kommunion wächst mit seiner Erfahrung. Denn die Spirits sind mächtig und große Lehrmeister.

Nach einer Uraq Mesa Despacho Zeremonie mit Mama Irene und Magaly Singona

Karpay mit Don Juan Alvarez

Mit Donna Juanita & Don Francisco

Mit Alberto Villoldo (PhD)